MFH 1/12 Bausatz P. 917 Long Tail '69. Neuentwicklung der japanischen Firma MODEL FACTORY HIRO.
Wieder ein Multimedia Bausatz in überragender Qualität: perfekt gefertigte Zinngussteile, Fotoätzteile, Decals, Dreh- und Frästeile, Resine-Gussteile, weiche Gummireifen und viele andere Komponenten. Detaillierte Motornachbildung. Grafische Bauanleiung in englisch/japanisch. Made in Japan.
Die Sportwagen-Weltmeisterschaft, eine 1953 ins Leben gerufene Langstreckenrennserie, wurde 1966 mit der „International Championship for Sports Cars“ zusammengelegt, wodurch auch Prototypen an der Serie teilnehmen konnten. Im selben Jahr beschloss Ferdinand Piëch, der damalige Leiter der Porsche-Entwicklungsabteilung, in diese Kategorie einzusteigen und entwickelte den ersten Porsche-Prototyp: den 906 (Carrera 6). Der von einem luftgekühlten Sechszylinder-Boxermotor angetriebene 906 wurde später zum 910 (Carrera 10) und zum 907 weiterentwickelt, gefolgt vom 908, der über einen größeren Hubraum verfügte. Der 908 war dem konkurrierenden GT40 jedoch unterlegen, sodass der Meistertitel an Ford ging. Um das Blatt zu wenden, begann Piëchs Ingenieurteam im Sommer 1968 mit der Konstruktion eines neuen Rennwagens. Auf Basis des 908 wurde ein neuer, luftgekühlter Zwölfzylinder-Boxermotor mit 4.494 cm³ Hubraum entwickelt, der in einen leichten Aluminium-Gitterrohrrahmen eingebettet war. Die Heckflügelklappen waren über ein Gestänge mit der Karosserie aus glasfaserverstärktem Kunststoff (GFK) verbunden, was eine Verstellung der Flügel ermöglichte. Das Fahrzeug wurde unter großem Zeitdruck fertiggestellt, um die Homologationsprüfung im Frühjahr der Saison 1969 zu bestehen. Auf dem Genfer Autosalon wurde der neue Wagen unter der Bezeichnung „917“ vorgestellt. Der 917 stellte sein Potenzial unter Beweis und fuhr in seinem Debütjahr in Le Mans die schnellste Zeit; aufgrund von Stabilitätsproblemen konnte er jedoch in der Saison 1969 weder beim 1000-km-Rennen von Spa noch am Nürburgring oder in Le Mans zählbare Ergebnisse erzielen. Beim Saisonfinale, dem 1000-km-Rennen von Österreich, gelang ihm schließlich der erste Sieg – der Startschuss für die Erfolgsgeschichte der 917-Baureihe. Im Jahr 1970 wurde der 917 zu den Modellen 917K und 917LH weiterentwickelt, die fortan die Rennszene dominierten. Im Jahr 1972 verlagerte sich der Schwerpunkt auf die nordamerikanische Can-Am-Serie, wo mit den Varianten 917/10 und 917/30 diverse Siege errungen wurden. Auch in den Folgejahren demonstrierte Porsche mit Modellen wie dem 917K, 936, 956 und 962 sowie deren Nachfolgern seine Dominanz – doch all dies wäre womöglich nicht möglich gewesen, hätte der 917 nicht bereits 1969 das Fundament dafür gelegt.
· basierend auf dem 917 der 1969 debutierte, speziell die beiden Langheck-Versionen, die bei den 24 Stunden von Le Mans verwendet wurden, im Detail der Wagen #12 (V.Elford / R.Attwood) und das gelbe Auto #14 (R.Stommelen / K.Ahrens Jr.)
· ein voll detaillierter multi-Material Kit bestehend aus Weißmetall, Resin, Ätzteilen, Drehteilen aus Metall, Gummireifen, im Siebdruckverfahren hergestellte Decals und verschiedene Leitungen, was eine bestmögliche Darstellung des Originalfahrzeuges ermöglicht..
· Gedrehte Aluminium Teile wurden verwendet für die Felgen, Scheinwerfer-Ringe, vordere und hintere Stoßdämpfer, Radachsen und Radmuttern.
· die hintere Haube und die Türen können geöffnet und geschlossen werden und erlauben volle Sicht auf das detaillierte Interieur nach der Fertigstellung
· die Reifen kommen vorgedruckt mit Herstellerlogo
· Bauanleitung in Farbe (Computergrafik, sehr anschaulich)
Dieser MFH-Bausatz ist eine Neuentwicklung in der bekannt perfekten Ausführung von Model Factory Hiro. Es gibt nur eine Version
ACHTUNG: Dieser Artikel ist kein Spielzeug und nicht für Kinder unter 14 Jahren geeignet!